Eine Parodontitis-Behandlung entfernt die entzündungsfördernden Bakterien so gut wie möglich.
Eine Placebo-kontollierte Doppelblind-Studie hat für Parodolium® eine unterstützende Wirkung bei der Parodontitis-Behandlung gezeigt: Unter Parodolium® verbesserten sich nach drei und sechs Monaten Sondierungstiefe und Attachment Level stärker als unter Placebo. Das Zahnfleisch blutete deutlich weniger und Parodolium® senkte die Anzahl der Leitkeime einer Parodontitis.
Bei einer Parodontose hat sich die Zusammensetzung der natürlichen Bakterien im Mund verändert: aggressive Parodontose-Erreger haben sich vermehrt und die natürliche Mundflora zurückgedrängt. Vor allem in den Zahntaschen und in den Wurzelkanälen finden die Erreger geeignete Lebensbedingungen vor.
Hat der Zahnarzt eine Parodontose festgestellt, führt er etwa im Abstand von drei Wochen Zahnreinigungen durch, um die festen Ablagerungen unter dem Zahnfleischrand zu entfernen. Danach ist die Mithilfe des Betroffenen gefragt: Er muss die Zahnreinigung mit einer guten Mundhygiene unterstützen. Mit Zahnseide oder kleinen Bürstchen lassen sich die Zahnzwischenräume gut sauber halten, Mundspüllösungen gehen gegen die Bakterien im Mund vor.
Parodontose und Rheuma sind im heutigen Bewusstsein zwei völlig verschiedene Krankheitsbilder. Doch beiden Erkrankungen liegen chronisch-entzündliche Prozesse zugrunde, bei denen zum Teil die gleichen Bakterien eine Rolle spielen.
Spezielle Diagnostiklabore wie das Institut für Mikroökologie in Herborn bieten mit dem Aromatogramm ein Testsystem an, das gezielt die ätherischen Öle aufdeckt, die gegen die nachgewiesenen Erreger wirksam sind.
Bei einer Parodontose sind nicht nur Zähne und Implantate in Gefahr. Die Parodontose-Erreger und ihre Gifte können in den Körper streuen und Allgemeinerkrankungen begünstigen. Schlaganfälle kommen bei Parodontosepatienten zum Beispiel dreimal so häufig vor wie bei Gesunden und das Herzinfarkt-Risiko steigt um ein Viertel. Auch Diabetes, Rheuma und Atemwegsleiden sind häufiger. Schwangeren mit einer Parodontose müssen besonders aufpassen: das Risiko einer Frühgeburt erhöht sich auf das 7,5-Fache.
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