Jedes Kind kostet einen Zahn – Mythos oder Wahrheit?

Während einer Schwangerschaft stellen die Hormone den ganzen Körper auf den Kopf. Auch das Zahnfleisch wird weicher und empfindlicher: Es blutet häufiger. Dadurch können Bakterien leichter in das Zahnbett eindringen. Die Folge kann eine Zahnfleischentzündung sein.

In unserer Mundhöhle leben mindestens 500 Bakterienarten, doch nur wenige können für das Zahnfleisch wirklich gefährlich werden. Ursache einer Entzündung sind bakterielle Zahnbeläge, sogenannte Plaques. Vermehren sie sich, können sie Zahnfleischbluten und einen Rückgang des Zahnbetts verursachen. Eine Zahnfleischentzündung kann unentdeckt und unbehandelt zu einer Parodontose führen – und somit auch zu Zahnausfall.

Im schlimmsten Fall kann eine Parodontose auch für das Ungeborene eine Gefahr bedeuten: Gelangen die Entzündungsbakterien in den Blutkreislauf der werdenden Mutter, erhöht sich das Risiko einer Frühgeburt. 

Vorsorge-Tipps für Schwangere

Die Fakten zeigen: In diesem Mythos steckt mehr als ein Funke Wahrheit. Schwangere sollten daher gleich zweifach vorsorgen – für sich und ihr ungeborenes Kind:

·         Besonders wichtig ist es, im Rahmen der Schwangerenvorsorge einen Zahnarztbesuch einzuplanen.

·         Eine gründliche Mundhygiene ist das A und O für gesunde Zähne. Alles Zähneputzen ist jedoch vergebens, wenn sich die „falschen“ Bakterien angesiedelt haben. Um die Parodontitis-Erreger zu entfernen, eignen sich individuell abgestimmte Mischungen aus ätherischen Ölen, wie sie auch in der Mundwasser-Reihe Parodolium® der SymbioVaccin GmbH enthalten sind. Ätherische Öle wirken antibakteriell. Sie können die tägliche Zahnreinigung zu Hause und die Zahnsteinentfernung beim Zahnarzt unterstützen.

·         Auch eine gesunde Ernährung trägt zu gesunden Zähnen bei. Ein ausgewogener Speiseplan mit Vollkornprodukten, Obst und Gemüse regt den Speichelfluss an. Der Speichel neutralisiert Säuren, die die Bakterien im Mund bilden, bekämpft dadurch Karies – und sorgt für gesunde Zähne.

 

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